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Der Neubau an der Oberbaumbrücke genießt große Anerkennung in den nächtlichen Stunden Berlins – aber zu recht?
Den Nachtschwärmer erwartet hier qualitativ gute elktronische Tanzmusik von klickerndem Dub Step bis elektrisierenden Techno. Zumindest das Booking lässt viel erwarten und enttäuscht selten, was bei dem saftigen Preis von 12 Euro Eintritt auch gerechtfertigt ist. Dementsprechend amüsieren sich hier viele gut verdienende Großstadtfreunde.
Der Club liegt als letzte Tanzstätte vor der Spree. Im oberen Stockwerk tanzt man unter einer hell-erleuchteten, futuristischen LED-Decke, wobei man so manchen Blick auf Gesichter wirft, die wohl schon etwas zu lange wach sind… Das Lichtspektakel wird noch getoppt, durch die untere Etage, die einen bezaubernden Blick auf die Spree freigibt. Die breite Fensterfassade machts möglich, dass man tanzend mit Blick auf den Sonnenaufgang den nächsten Tag beginnt.
Ein Defizit ist, dass es oft Schwierigkeiten mit den Türstehern gibt, da sie willkürlich die potentiellen Partygäste aussortieren und vorschnell einen Abend beenden. Zu dem Inventar des Clubs gehören ein paar niedrige, schwarze Lederecken, auf denen man zwischendurch kurz entspannen kann. Das ist jedoch meistens schwierig, weil sie ständig besetzt sind und die Musik einen sowieso wieder zum Tanzen treibt.
Einen Besuch sollte man dem Watergate auf jeden Fall mal abstatten und sich seine eigene Meinung bilden. Wer das Ambiente genießen und amüsante Gespräche mit unterschiedlichsten Menschen führen möchte, der ist hier genau richtig.










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