Dieser Eintrag kommt eigentlich zu spät, denn der Karneval der Kulturen ist gerade vorbei. Einer der besten Orte, um den ursprünglichen Gedanken dieses speziellen Karnevals zu erleben ist das YAAM am Ostbahnhof, wenn man so will ein echter Integrationspunkt in Berlin.
Das YAAM oder eigentlich ja der Young African Arts Market ist Club, Sportplatz, Markt, Beachbar und Open-Air-Restaurant in einem. Und all das auf sehr afrikanisch-karibische Art. Das heißt in diesem Fall, dass alles sehr entspannt abläuft, man mit Reggea oder verwandten Musiken beschallt wird und hin und wieder süßlich riechende Rauchschwaden vorüberziehen. Dieses Ambiente scheint Menschen aus aller Welt anzuziehen, denn nicht selten spricht man im YAAM englisch, französich, spanisch oder portugisiesch. Manchmal wünscht man sich da einen Babelfisch aus “Per Anhalter durch die Galaxis”. Und hat man zu viele Rauchschwaden eingeatmet, fühlt man sich auch wie in einer anderen Galaxis.
In dieser herrlichen Umgebung findet traditionell die Abschlussveranstaltung des KdK statt. Unter dem schönen Motto “Carribean Invasion” konnte in diesem Jahr bis weit in die Morgenstunden zu Reggae, Dancehall und Soca-Rhythmen getanzt und gefeiert werden. Konnte! Denn das war letztes Wochenende. Wie gesagt, der Text kommt etwas spät.
Andererseits kommt der Tip genau richtig, denn seit Anfang Mai hat das YAAM wieder jeden Tag ab 14:00 Uhr geöffnet. Ganz ohne Eintritt kann man hier Beachvolleyball spielen, Tricks auf der Halfpipe zeigen, das berüchtigte Jerk Chicken probieren oder einfach nur im Sand am Spreeufer chillen. Am Wochenende finden dann ab 23:00 Uhr großartige Parties statt.
Alles in allem ist das YAAM eine absolut fantastische Wohlfühl-Sommer-Location. Nachmittags einchecken, am Strand abhängen, Bierchen dazu, dann afrikanisches Essen, eine Runde Tischtennis zum Verdauen und dann kommt auch schon das erste Soundsystem. Viel besser kann man einen Sommertag in Berlin kaum verleben.










Kommentiere!