Samstag, 4 of September of 2010

Tag » Berlin

Kreuzköllner Nächte sind lang …

Neukölln, Kreuzkölln - egal, Hauptsache frei!

Neukölln, Kreuzkölln - egal, Hauptsache frei!

Ein Geheimtipp ist es ja schon lange nicht mehr, dass man im Norden Neuköllns ganz nett Kneipenhopping betreiben kann. Die direkt an Kreuzberg grenzende Gegend zwischen Maybach-Ufer und Kottbusser Damm bzw. Sonnenallee wird aus Gründen der Vereinfachung gerne als Kreuzkölln bezeichnet, was manche doof finden und anderen völlig gleichgültig ist. Es wird generell viel diskutiert über die Entwicklung des Kiezes. Gentrifizierung ist das Stichwort. Das soll aber alles mal egal sein, denn auf dieser Seite gibt´s ja eigentlich Tipps wie man seine Freizeit in Berlin ausfüllen kann, wenn man mal gerade keine Lust auf Spazierengehen oder Büdchenbier-im-Park-trinken hat.

Deshalb machen wir jetzt mal einen Spaziergang durch die Weserstraße. Read more »


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Sommerzeit – Festivalzeit!

Festivalfeeling rockt! (Quelle: flickr.com, Foto: olexx)

Festivalfeeling rockt! (Quelle: flickr.com, Foto: olexx)

Festivalfeeling rockt! Freitagnachmittag nach der “Schicht“ hetzt man direkt los. Dann steht man stundenlang im Stau oder wartet auf übervolle Bus-Shuttles, nur um am Ende auf einem restlos überfüllten Campinggelände gefühlte 10 Kilometer von der Hauptbühne entfernt zwischen leeren Bierdosen und Kuhfladen sein löchriges Zelt aufzuschlagen. Natürlich kommt man zu spät zur Lieblingsband, die auf Freitag, 19:00 Uhr vorverlegt wurde. Im Laufe des weiteren Abends beginnt es normalerweise zu regnen. Oder die Dixies versinken im Schlamm obwohl es gar nicht geregnet hat! Am nächsten Tag stellt sich heraus, dass die Zeltnachbarn Satanisten sind, die nur aus Versehen beim Festival gelandet sind oder Teenager, die alles was laut und eklig ist, total lustig finden. Am Sonntag befindet man sich aufgrund des massiven Schlafentzugs außerhalb des eigenen Körpers und kann mit genügend Abstand kichernd verfolgen, was der stickende Typ, der genauso aussieht wie man selbst, den ganzen Tag treibt. Am Abend nach der letzten Band geht´s mit ordentlich Restalkohol nach Hause. Wer am folgenden Montag nicht frei hat, wird einen der anstrengendsten Arbeitstage des Jahres erleben.

Trotz all der gewöhnungsbedürftigen Umstände, oder vielleicht auch gerade wegen dieser, sind Festivals großartig. Das liegt natürlich auch an der fantastischen Möglichkeit, sich mehrere Lieblingsbands an einem Wochenende ansehen zu können und dabei so zu tun als gäb´s kein morgen. Weil immer mehr Leute das genauso empfinden, gibt es jedes Jahr mehr Festivals. Natürlich auch in Berlin. Ich habe mal ein paar für schöne in diesem Sommer rausgesucht rausgesucht. Read more »


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Badeschiff ohne Strom

Das Badeschiff - ein Traum (Quelle: stylemag.online.net)

Das Badeschiff - ein Traum (Quelle: stylemag.online.net)

Alta, is ditt heiß! Als Anfang des Sommers auf allen Straßen und Wegen Berlins “Das ist doch kein Wetter“ zu lesen war, stimmte ein jeder missmutig zu und meinte damit sicher den kalten und verregneten Spätfrühling. Und jetzt stöhnt der Berliner erneut: Das ist doch kein Wetter! Doch, sag ich. Genau das ist Wetter. Heute so, morgen so und nächste Woche wieder anders. Und wo ist überhaupt das Problem? Berlin hat doch für jedes Wetter das passende Angebot. Zum Beispiel jetzt gerade. Jeden Abend 30 Grad und mehr, da hat natürlich keiner Bock auf Club und wildes Gezappel. Muss ja auch keiner. Man kann zum Beispiel im Schwimmbad abhängen, das Flair der Stadt spüren und gute Musik hören. Das geht sogar alles gleichzeitig, auf dem Badeschiff in der Spree. Unweit der Puschkinallee gibt es nicht nur den schönsten Sonnenuntergang und den feinsten Sand in Berlin sondern auch entspannte Live-Musik in lauen Sommernächten. Unter dem Motto “Ohne Strom – Musik unplugged am Badeschiff findet an jedem Mittwochabend ein Konzert statt. Besser kann man einen heißen Tag nicht ausklingen lassen. Read more »


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Public Viewing in Orange!

Public Viewing Niederlande HollandDer Traum ist aus für die deutsche Nationalelf. Gestern Abend haben die Spanier gezeigt, wie man spielen muss, wenn man Weltmeister werden will. Am Abend zuvor zogen die Niederländer ins WM-Finale ein. Nach einem packenden Spiel gegen Überraschungs-Gegner Uruguay träumen die Holländer unter Trainer Bert van Marwijk von ihrem ersten Stern. Leicht wird es sicher nicht gegen die starken Spanier.

Holland-Fans haben es in Deutschland bekanntlich nicht leicht, in Berlin sieht es nicht anders aus. Beim Public Viewing sieht man nur vereinzelt orange T-Shirts oder Niederlande-Fahnen. Wer am kommenden Sonntag die Spanier unterstützt wird dies wahrscheinlich auf der Fanmeile oder in einer der zahlreichen spanischen Bars tun. Oranje-Fans müssen länger suchen, bis sie einen Ort gefunden haben, wo die Elftal von der Mehrheit der Anwesenden unterstützt wird. Zum Glück gibt es eine kleine Kneipe im Prenzlauer Berg, die sich selbst als die offizielle Botschaft Amsterdams bezeichnet (“The Official Amsterdam Embassy of Party”). Das Mokum in der Danziger Straße 56 (Ecke Kollwitzstraße) ist genau die richtige Location, um Robben, Kuyt, Sneijder und Co anzufeuern. Read more »


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Public Viewing zur WM

Die Fußball-Weltmeisterschaft ist für viele mehr als nur internationaler Rasensport. Es scheint fast so, als würde es den Menschen gar nicht so sehr um Fußball gehen, sondern viel mehr um das Event an sich. Das öffentliche Zuschauen in großen Gruppen ist zum Highlight und Volkssport geworden. Ein Spiel zu Hause auf der Couch zu verfolgen ist ganz und gar “out”. Schließlich macht es doch auch viel mehr Spaß mit Hunderten von Menschen gemeinsam zu fiebern und zu feiern. Jedes Café, jede Kneipe, ja sogar manche Spätshops und Dönerbuden stellen Fernseher und oder Leinwände auf, um die Spiele zu übertragen und die Kundschaft zu binden. Pünktlich zum entscheidenden Spiel der deutschen Elf gegen Ghana am kommenden Mittwoch öffnet auch die Berliner Fanmeile ihre Tore. Es darf gefeiert werden!

Die besten Locations haben wir hier zusammengestellt und freuen uns auch über Ergänzungen!

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Prince in Berlin! Es gibt noch Tickets!

Foto: nicogenin (flickr)

Es ist eine der Konzertsensationen des Jahres! Am 5. Juli tritt  Prince, den man eine Zeit lang auch als “the Artist formely known as Prince” bezeichnete, auf der Berliner Waldbühne auf. Das einzige Konzert in Deutschland! Die Fans lieben den nur 1,58 m großen Superstar, für seine Musik, seine Filme, aber vor allem auch für seine Live-Shows! Tickets gibt es im Internet und an allen bekannten Vorverkaufsstellen! Zum Beispiel bei Eventim.


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Deutschland ist Weltmeister!

Es war ein spannendes Turnier, so viel ist sicher. Die 64 Teilnehmer, die in zweier Teams alle Nationen der diesjährigen Weltmeisterschaft in Südafrika vertraten, fanden sich gegen 11:00 Uhr am Vormittag im Berliner Ostbahnhof ein. Männer und Frauen “jeden” Alters hofften auf den Titel. Favorit war von vorneherein das deutsche Team, Vater und Tochter, die – so hörte man – beide in der Bundesliga kickern.

Gespielt wurde an acht Tischen, die im Halbrund um die Bühne aufgestellt waren. Die Vorrundenspiele liefen parallel, immer zwei Halbzeiten à fünf Minuten mit Seitenwechsel. An jedem Tisch überwachten die Turnier-Schiedsrichter das Fairplay.

In der Vorrunde überraschte vor allem das Frauen-Team aus den Niederlanden, bzw. Friedrichshain, das die Vorrundenspiele gegen Dänemark (17:5), Japan (20:1) und Kamerun (17:13) souverän gewinnen konnte. Im Achtelfinale hieß der Gegner Slowakei, das Spiel ging klar an die Holländerinnen, deren Fanblock mittlerweile auf enorme Größe angewachsen war. Richtig spannend war es dann im Viertelfinale. Das Mixed-Team aus Honduras ging als klarer Favorit ins Rennen… Read more »


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Feierabendbier? Lerchen und Eulen!

In der Pücklerstraße mitten in Kreuzberg 36 liegt ein Kleinod der Berliner Kneipenkultur. Im “Lerchen und Eulen” kann man das Feierabendbier richtiggehend zelebrieren. Das liegt zum einen am entspannten Publikum, das sich selbst nicht so wichtig nimmt. Zum anderen an den supergemütlichen Sitzgelegenheiten, die vom alten Turnkasten aus Grundschultagen bis zu Deluxe-Oma-Sesseln aus den Siebzigern reichen. Auch im Hinblick auf die Fußball-WM empfiehlt sich ein Besuch im “Lerchen und Eulen”:  Bei einem 0,5er Schneider Weisse für 2,50 € kann man sich den Siegeszug der deutschen Elf auf dem hauseigenen HD-Beamer gönnen. Was will der geneigte Berliner Fußball-Fan mehr?

Lerchen und Eulen

Pücklerstraße 33, 10997 Berlin-Kreuzberg

U1 Görlitzer Bahnhof


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+++Leonard Cohen auf der Waldbühne+++

Wer glaubt, Leonard Cohen nicht zu kennen, täuscht sich ganz sicher. Möglicherweise ist nicht jedem sofort diese Legende der Musikgeschichte ein Begriff, ganz sicher aber kennt man seine Lieder, die Melodien und Texte. Häufig war es nämlich gar nicht Leonard Cohen selbst, der mit seinen Songs die größten Erfolge hatte. “First we take Manhattan” wurde erst in der Version von Joe Cocker richtig berühmt, ebenso “Hallelujah” gesungen von Künstlern wie Rufus Wainwright, Bon Jovi oder John Cale. Es gibt etliche solcher Beispiele.

Cohens bekannteste Lieder stammen fast ausnahmslos von seinem ersten Album, “Songs from Leonard Cohen”, das 1967 erstmals veröffentlicht wurde und als eines der einflussreichsten seiner Zeit gilt. Darauf finden sich u.a. “Suzanne”, “The Stranger Song”, “So long, Marianne”, “Sisters of Mercy” und “Winter Lady”.

Am Mittwoch, den 18. August 2010 macht Mr. Leonard Cohen im Rahmen seiner Welttournee Station in Berlin. Ab 18:30 Uhr gibt er ein Konzert auf der Waldbühne. Wer sich das nicht entgehen lassen will, sollte sich schnell um Tickets kümmern, bei Cohens Tour vor 2 Jahren waren alle Daten sofort ausverkauft. Karten gibt es ab ca. 70 Euro im Internet und allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Leonard Cohen wurde 1934 in Kanada, in der Nähe von Montreal, geboren. Schon mit 13 Jahren lernte er Gitarre spielen, dennoch blieb für ihn die Musik lange Zeit eher zweitrangig. Read more »


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Moderne Zeiten in der Nationalgalerie

© Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Foto: Jörg P. Anders, Berlin

© Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Foto: Jörg P. Anders, Berlin

Seit dem 12. März zeigt die Nationalgalerie Berlin im Mies van der Rohe-Bau Hauptwerke der Bildhauerkunst und modernen Malerei, der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Viele Highlights der Epoche von 1900 bis 1945 aus Expressionismus, Neuer Sachlichkeit, Surrealismus, Bauhaus und Dada sind zu bestaunen. In 18 Ausstellungsräumen können sich die Besucher faszinieren lassen und über die bewegte Zeitgeschichte informieren.

Darüber hinaus spiegelt die Ausstellung die bewegte (politische) Geschichte der Nationalgalerie wider, gezeigt werden bspw. die spezifischen Besonderheiten der Zeit des Kaiserreichs, der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus, in der Bundesrepublik und DDR.

Der Gang durch die Ausstellung verläuft nicht streng chronologisch, sondern orientiert sich vielmehr an den bedeutenden zeitgeschichtlichen Geschehnissen. Das Verhältnis von Mensch und Maschine wird beeindruckend dargestellt, ebenso ist die künstlerische Auseinandersetzung mit den Weltkriegen zu bewundern. Ernst-Ludwig Kirchner, Max Beckmann und Rudolf Belling sind sogar einzelne Räume gewidmet, in denen das Werk des jeweiligen Künstlers intensiv erlebt werden kann.

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