Kreuzköllner Nächte sind lang …

Neukölln, Kreuzkölln - egal, Hauptsache frei!
Ein Geheimtipp ist es ja schon lange nicht mehr, dass man im Norden Neuköllns ganz nett Kneipenhopping betreiben kann. Die direkt an Kreuzberg grenzende Gegend zwischen Maybach-Ufer und Kottbusser Damm bzw. Sonnenallee wird aus Gründen der Vereinfachung gerne als Kreuzkölln bezeichnet, was manche doof finden und anderen völlig gleichgültig ist. Es wird generell viel diskutiert über die Entwicklung des Kiezes. Gentrifizierung ist das Stichwort. Das soll aber alles mal egal sein, denn auf dieser Seite gibt´s ja eigentlich Tipps wie man seine Freizeit in Berlin ausfüllen kann, wenn man mal gerade keine Lust auf Spazierengehen oder Büdchenbier-im-Park-trinken hat.
Deshalb machen wir jetzt mal einen Spaziergang durch die Weserstraße. Read more »
Date: 27. Juli 2010


Der Traum ist aus für die deutsche Nationalelf. Gestern Abend haben die Spanier gezeigt, wie man spielen muss, wenn man Weltmeister werden will. Am Abend zuvor zogen die Niederländer ins WM-Finale ein. Nach einem packenden Spiel gegen Überraschungs-Gegner Uruguay träumen die Holländer unter Trainer Bert van Marwijk von ihrem ersten Stern. Leicht wird es sicher nicht gegen die starken Spanier.
Die Fußball-Weltmeisterschaft ist für viele mehr als nur internationaler Rasensport. Es scheint fast so, als würde es den Menschen gar nicht so sehr um Fußball gehen, sondern viel mehr um das Event an sich. Das öffentliche Zuschauen in großen Gruppen ist zum Highlight und Volkssport geworden. Ein Spiel zu Hause auf der Couch zu verfolgen ist ganz und gar “out”. Schließlich macht es doch auch viel mehr Spaß mit Hunderten von Menschen gemeinsam zu fiebern und zu feiern. Jedes Café, jede Kneipe, ja sogar manche Spätshops und Dönerbuden stellen Fernseher und oder Leinwände auf, um die Spiele zu übertragen und die Kundschaft zu binden. Pünktlich zum entscheidenden Spiel der deutschen Elf gegen Ghana am kommenden Mittwoch öffnet auch die Berliner Fanmeile ihre Tore. Es darf gefeiert werden!
Es war ein spannendes Turnier, so viel ist sicher. Die 64 Teilnehmer, die in zweier Teams alle Nationen der diesjährigen Weltmeisterschaft in Südafrika vertraten, fanden sich gegen 11:00 Uhr am Vormittag im Berliner Ostbahnhof ein. Männer und Frauen “jeden” Alters hofften auf den Titel. Favorit war von vorneherein das deutsche Team, Vater und Tochter, die – so hörte man – beide in der Bundesliga kickern.