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	<title>Fiesta Berlin &#187; Kneipe</title>
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	<description>Wohin in Berlin</description>
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		<title>Sonnabend? Durst? Bier? Was tun? Jägerklause!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 10:25:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeder fragt sich wohl einmal am Tag: Wo könnte ich heute mein Bier trinken? Dafür habe ich folgende Antwort: In der Jägerklause! Mitten im Berliner Friedrichshain gelegen, unterstreicht die Jägerklause die Berliner Gelassenheit und Freundlichkeit. Die Jägerklause ist der ideale Ort, um seine ein bis zwei oder doch sechs Feierabendbier zu trinken. Jeder wie er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder fragt sich wohl einmal am Tag: Wo könnte ich heute mein Bier trinken? Dafür habe ich folgende Antwort: In der Jägerklause! Mitten im Berliner Friedrichshain gelegen, unterstreicht die Jägerklause die Berliner Gelassenheit und Freundlichkeit.</p>
<p>Die Jägerklause ist der ideale Ort, um seine ein bis zwei oder doch sechs Feierabendbier zu trinken. Jeder wie er gern möchte. Zu DDR-Zeiten war die Jägerklause ein beliebtes und auch durchaus gehobenes Wildrestaurant. Der Name ist nun immer noch Programm und dementsprechend wild kann es in dieser Bar auch zugehen. Ab und zu gibt es Live-Auftritte zu bestaunen oder du buchst dir die Klause halt einfach für dein persönliches Event – Geburtstag oder Kegelvereinsfeier – und ab geht die wilde Fahrt.</p>
<p>Die Innenausstattung ist genauso zeit- wie zielgruppengemäß und orientiert sich dabei stark am Namen des Lokals. Als ich das letzte Mal dort war, verfügte die Jägerklause noch über extrem bequeme Ledercouches, wohl auch eine Rarität in der Berliner Kneipenwelt. Der gute alte Billardtisch gehört natürlich auch in eine gut ausgestattete Bar.  Musikalisch gibt es zumeist etwas Rockiges auf die Ohren. Indie, Rockabilly, Schlagzeug und E-Gitarre sind angesagt.</p>
<p>Aber der wohl größte Pluspunkt ist der einzigartige Standort. Im Sommer lädt der große Biergarten ein. Einfach an der frischen Luft sein, die Sonne in den gemütlichen Liegestühlen genießen, Musik hören und dabei Steaks, Würstchen oder Burger futtern.  Was willst du mehr? Durch viel Platz und einen Sandkasten ist der Biergarten perfekt für Familien geeignet. Die Kinder sind beschäftigt und Papa kann in Ruhe sein Bier zischen.</p>
<p>An den Wochenenden ist immer etwas mehr los als unter der Woche. Logisch. So wird es sicher am <strong>Sonnabend</strong> etwas voller. Aber genau das macht die Jägerklause doch aus. Lustige Menschen weit und breit. Kommt doch einfach alle vorbei und habt eine gute Zeit. Ob nun in der Woche oder am Wochenende. Irgendwie ist immer irgendwas los. Genießt die freundlichen Bedienungen und das tolle Essen in der Jägerklause.  Wir sehen uns am Samstag. Geburtstag wird gefeiert und ihr seid alle eingeladen! Bis dahin!</p>
<p>Kontakt: http://www.jaegerklause-berlin.de</p>
<p>Grünberger Str. 1</p>
<p>10243 Berlin</p>
<p>ganz in der Nähe der U-Bahn-Haltestelle Weberwiese</p>
<p><strong>REMINDER: Sonnabend &#8211; Geburtstag &#8211; Anwesenheitspflicht</strong></p>

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		<title>Kreuzköllner Nächte sind lang &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 10:57:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Geheimtipp ist es ja schon lange nicht mehr, dass man im Norden Neuköllns ganz nett Kneipenhopping betreiben kann. Die direkt an Kreuzberg grenzende Gegend zwischen Maybach-Ufer und Kottbusser Damm bzw. Sonnenallee wird aus Gründen der Vereinfachung gerne als Kreuzkölln bezeichnet, was manche doof finden und anderen völlig gleichgültig ist. Es wird generell viel diskutiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Geheimtipp ist es ja schon lange nicht mehr, dass man im Norden Neuköllns ganz nett Kneipenhopping betreiben kann. Die direkt an Kreuzberg grenzende Gegend zwischen Maybach-Ufer und Kottbusser Damm bzw. Sonnenallee wird aus Gründen der Vereinfachung gerne als Kreuzkölln bezeichnet, was manche doof finden und anderen völlig gleichgültig ist. Es wird generell viel diskutiert über die Entwicklung des Kiezes. Gentrifizierung ist das Stichwort. Das soll aber alles mal egal sein, denn auf dieser Seite gibt´s ja eigentlich Tipps wie man seine Freizeit in Berlin ausfüllen kann, wenn man mal gerade keine Lust auf Spazierengehen oder Büdchenbier-im-Park-trinken hat.</p>
<p>Deshalb machen wir jetzt mal einen Spaziergang durch die Weserstraße. <span id="more-471"></span>Das &#8220;klassische Kreuzkölln&#8221; wächst nämlich allmählich Richtung Süden, immer entlang dieser eher unhübschen Straße. Wir beginnen am Hermannplatz. Hier kann man noch mal Geld abheben. Das werden wir brauchen, denn obwohl vielerorts Flaschenbier ausgeschenkt wird, sind die Preise teilweise auf dem Niveau der touristischeren Spreeseite. Das führt übrigens oft zu absurden Konstellationen. Wenn am Wochenende die Kneipen aus allen Nähten platzen oder es jetzt im Sommer drinnen viel zu ungemütlich ist, dann stehen die Kneipengäste draußen vor den Türen und trinken lauwarmes Flaschenbier für bis zu 3,- Euro pro Halblitergebinde, weil drinnen die Kühlkette nicht immer so ganz professionell gehandhabt wird. In Kronkorkenschnippsweite befinden sich allerdings alteingesessene Kioske und Späties, die das gleiche Bier für den obligatorischen Eineuro verkaufen, und zwar eiskalt. Aber egal, wir gehen erst mal los und machen den Quatsch mit. Ist ja auch mal schön.</p>
<p>Vielleicht fangen wir in der <a href="http://www.schillingbar.de/">Schilling Bar</a> an. Die finde ich persönlich jetzt nicht so super, aber es gibt dort Rollberg-Bier, direkt aus Neukölln, gebraut im Keller der alten Kindl-Brauerei unweit des Neuköllner Jobcenters. Schon das allein ist auf jeden Fall einen Zwischenstopp wert. Dazu bestelltt man am besten noch einen Korn, und zwar &#8220;Das Korn&#8221;. Lecker, und ein hervorragender Auftakt in eine lange Kneipennacht. Ansonsten ist die Schilling Bar übrigens eine nette Kneipe. Hmm &#8230; es gibt schlimmere Urteile über Bierverkaufsstellen.</p>
<p>Weiter geht´s. Nach dem einheimischen Einstieg vielleicht erst mal eine kleine exotische Stärkung. An der Ecke zur Reuterstraße, wo vor kurzem noch der etwas fettige &#8220;City-Burger 2&#8243; logierte, hat jetzt das <a href="http://www.yelp.de/biz/sahara-imbiss---sudanesisches-essen-berlin">Sahara</a> seine Pforten geöffnet und bietet nordafrikanisches Wüstenessen. Gut.</p>
<p>Ab jetzt wird die Szenekneipendichte höher. <a href="http://www.fuchsundelster.com/">Fuchs und Elster</a> und <a href="http://silverfuture.net/">Silver Future</a> locken mit flippigen Gästen, polititschem Anspruch und Neuköllner Kneipenschick. Das heißt rohe Wände, Mobilar vom Sperrmüll, Parolen auf´m Klo und kein Nichtraucherbereich. Im Prinzip wie zu Hause, nur mit Bedienung. Leider ist es überall total voll. Wir widerstehen der Versuchung uns mit einem Büdchenbier einfach zwischen die Massen zu stellen und schlendern noch etwas weiter zum <a href="http://www.kuschlowski.de/">Kuschlowski</a>. Die Bar ist in etwa so groß wie ein durchschnittliches Wohnzimmer und deshalb sowieso immer voll. Aber wir bleiben trotzdem stehen, denn hier gibt es Bamberger HerrenPils, was ja wohl mit ziemlich großen Abstand das leckerste Bier auf der ganzen Weserstraße ist. Zisch &#8230; 2,20 für 0,33 aus der Flasche ist ein stattlicher Discopreis, aber das Gebräu ist jeden Cent wert.</p>
<p>Gleich nebenan, an der Ecke zur Pannierstraße ist endlich mal etwas Platz. Hier logiert der Platzhirsch unter den neuen Weserstraßen-Kneipen. &#8220;<a href="http://www.freies-neukoelln.de/">Freies Neukölln</a>&#8221; ist nicht nur ein Lebensmotto oder eine Forderung sondern auch eine geräumige Schankwirtschaft mit sozialistisch denkender Geschäftsführung und selbstproduziertem antikapitalistischem Fernsehprogramm. Das heißt Sender Freies Neukölln und wenn nicht gerade Sommerpause ist, gibt es jeden Freitagabend eine halbe Stunde neues Material vom Sender auf Leinwand zu sehen. Ansonsten Helles, Dunkles, Pils, Neuköllnisch Wasser etc. und auch eine Küche ist vorhanden und bietet bis Mitternacht noch feste Nahrung an. Brauchen wir aber heute nicht mehr.</p>
<p>Wir gehen weiter und wechseln die Straßenseite. Dort wartet an der nächsten Ecke das <a href="http://tellstuebchen.npage.de/">Tell-Stübchen</a> 24/7 auf Besucher. In dieser klassischen Berliner Eckkneipe verlebte der Autor seinen letzten Geburtstag und feierte einen grandiosen Erfolg am Dartautomaten, weshalb er aus nostalgischen Gründen hier selten vorbeigehen kann ohne zu grüßen. Die Beschallung ist etwas karnevalsartig, aber dafür sind die Preise noch echt Neukölln. Das Wort Szene kennt man hier nur aus dem Fernsehen. Molle, Korn, Prost.</p>
<p>So langsam schlägt der Alkohol an. Junge, Junge &#8230; Es kommt ja noch so einiges. Das <a href="http://www.holz-kohlen.de/">Holz&amp;Kohlen</a> zum Beispiel. Eine gemütliche kleine Bar in der leider nie jemand ist, weil entweder wirklich keiner da ist oder alle draußen vor der Tür stehen. Hm &#8230; wir gehen mal lieber weiter.</p>
<p>Das <a href="http://www.myspace.com/myspaeti">SpätInternational</a> lockt mit Tischen vor der Tür und Kunst im Hinterzimmer &#8230; schon vorbei. Und das <a href="http://www.qype.com/place/1492900">Ratzeputz</a>, dass ich aus ungeklärten Gründen noch gar nicht kenne, lassen wir auch links liegen. Wir gehen nämlich erst mal kickern, ins <a href="http://www.ae-neukoelln.de/">Ä</a>. Das Ä an der Ecke zur Fuldastraße ist schon richtig berühmt in Berlin. Tolle Atmosphäre, tolle Leute, alles toll, toll, toll. Also um mal mit der Wahrheit rauszurücken, ich erinnere mich noch an den Winter, wo man ja ungern draußen steht. Da war es meist sehr voll im Ä. Da saß man dann auf Bierkisten oder drängelte sich im Gang zur Toilette, es gab (und wahrscheinlich gibt es) keine Lüftung, was den libertären Umgang mit dem Rauchverbot zumindest zweischneidig macht und das mit dem warmen Bier war auch hier. Ich kann so eine Umgebung durchaus inspirierend finden. Leider schwindet die Inspiration aber immer, wenn ich argwöhne, dass da jemand ganz schnell ganz viel Geld mit ganz wenig Aufwand verdienen möchte. Natürlich ist das nur ein Gefühl und eigentlich würde ich auch gerne ganz schnell mit wenig Aufwand ganz viel Geld verdienen, trotzdem fühlt sich das unangenehm an. Egal. Wir kickern und das Bier ist heute bestimmt kalt und die Leute sind ja auch wirklich meistens nett und cool und so. Aber irgendwann reichts dann auch. Schluss mit Lustig.</p>
<p>Die nächste Bar lockt uns mit riesigen Fenstern direkt auf die andere Straßenseite. Im <a href="http://neukoelln24.net/bar/kneipe/tier.html">Tier</a> trinkt man etwas gediegener und mit einem im Schnitt 10 Jahre älteren Publikum. Hier hat jemand ausdauernd über die Abstimmung von Ort und Mobilar und über den ganzen Rest nachgedacht. Das darf man ruhig mal gut finden. Im Gästebuch steht &#8220;&#8230; komische Musik hier. Komisch nicht im Sinne von witzig sondern von seltsam.&#8221; Dem stimme ich bedingt zu. Ich mag das Tier, sowohl als Bar als auch das Tier, das hinter dem Tresen so ausdauernd gekrault wird.</p>
<p>Langsam beginne ich zu schunkeln, obwohl die Musik gar nicht dafür ist. Ui, wie alles schwankt! Zeit für den Absacker. Auf ins <a href="http://www.facebook.com/group.php?v=wall&amp;viewas=0&amp;gid=214160995391">Sux</a>. No ToGos, No PoetrySlam, No HotSpot steht an der Tür und macht uns die Kneipe auf Anhieb sympatisch. Leider gibt es keinen Korn, weshalb hier kräftig auf die Euphoriebremse getreten werden muss. Das geht ja gar nicht.</p>
<p>So, vorbei die schöne Sause. Kreuzkölln dreht sich im Kreis oder bin ich das? Noch erwähnenswert ist sicher, dass die Kneipen der Weserstraße regelmäßig von Straßenmusikanten sämtlicher Stilrichtungen auf- bzw. in manchen Fällen auch heimgesucht werden. Was das bedeutet, weiß jeder, der so etwas schon erlebt hat. Tür auf, Menschen mit Instrumentenkoffern rein, Konserve aus, Instrumente stimmen, klampfen, klimpern, tröten, singen, Hut rumgeben, noch mal spielen, weil irgendwer immmer noch nicht genug hat, Instrumente wieder einpacken, Musiker wieder raus, Konserve wieder an, Tür wieder auf, andere Menschen mit anderen Instrumentenkoffern rein und so weiter. So geht das manchmal den ganzen Abend. Aber meist stört das gar nicht.</p>
<p>P.S.: Wer ganz am Ende noch mal Hunger hat, dem sei hier der Döner-Späti Pannierstraße, Ecke Sonnenallee empfohlen. Da gibt´s einen mordsleckeren Dürüm und außerdem fast schon richtiges Neuköllnfeeling, dass sich tatsächlich noch mal deutlich vom Kreuzköllnfeeling unterscheidet. Alle anderen gehen am besten einfach ins Bett.</p>

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		<title>&#8220;Tischten&#8221; ist das neue Kickern</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 13:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulla</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint sich ein neuer Trend zu entwickeln in der Berliner Kneipenszene. Immer öfter findet man Bars, die neue Gäste mit einer Tischtennisplatte gewinnen möchten. So lange es räumlich irgendwie möglich ist, wird die Platte aufgestellt, manchmal in reduzierter Größe, aber mit gleichhohem Spaßfaktor. Es scheint, als würde es heutzutage kaum noch reichen, Bier und ggf. Cocktails zu günstigen Preisen in gemütlicher Atmosphäre anzubieten. Gäste wollen unterhalten werden, <em>Bierchen kann man auch zu Hause trinken</em>&#8230; Das vermehrte Aufkommen von Kneipenquizes oder Karaokepartys, Brettspielabenden oder dem weitverbreiteten &#8216;Public -Tatort- Viewing&#8217; legt die Vermutung nahe, dass sich Kneipen mehr und mehr zu Allround-Entertainment-Centern entwickeln, etwa vergleichbar mit Jugendclubs, in denen neben Kicker und Billard selbstverständlich auch Ping-Pong gespielt wird. Da sind Tischtennisplatten in den Bars natürlich nur konsequent.<span id="more-272"></span></p>
<p style="text-align: left;">Das Tischtennis spielen in der Kneipe eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Während sich am Billard- oder Kickertisch meist halbprofessionelle und meist maximal vier Spieler gleichzeitig betätigen, kann beim &#8220;tischten&#8221; jeder mitmachen. Es wurden schon Gruppen von über 20 Leuten gesichtet, die sich zu nächtlicher Stunde um die Platte drängten. Das nennt man dann &#8220;chinesisch spielen&#8221; und Talent braucht dafür niemand:</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p>Woher kommt jedoch die Begeisterung für öffentliche Sport-, Spiel- und Spaßlokale? Liegt es möglicherweise daran, dass die &#8216;jungen Leute&#8217; einfach nicht mehr erwachsen werden wollen?! Vielleicht ist es auch nur schlicht kein Tabu mehr, sich öffentlich zu seiner verspielten Seite zu bekennen. Haben wir uns am Abend in der Kneipe eventuell nichts mehr zu erzählen, sodass sich auf andere Art <em>unterhalten</em> wird? Schließlich erfahren wir den lieben langen Tag jegliche Neuigkeit über Facebook, Twitter und Co, was soll&#8217;s da noch zu besprechen geben. Dass auch der Flirtfaktor von Bars in Konkurrenz zu Onlinedatingportalen gesunken sein mag, wollen wir uns jetzt gar nicht wirklich vorstellen, oder!?</p>
<p>Eine andere, etwas wahrscheinlichere Theorie ist, dass in einer Stadt wie Berlin, in der mehr als jeder zweite zugezogen scheint, vielen die Sicherheit, Selbstverständlichkeit und Geborgenheit des &#8216;alten&#8217; Freundeskreis in der Heimat fehlen. So wird man vor dem Umzug in die Hauptstadt vor deren &#8216;Anonymität&#8217; gewarnt, man befürchtet in der Masse unterzugehen oder doch zumindest, dass der Anschluss an neue Freunde schwerer fallen könnte. In einer Kneipe, deren Atmosphäre an die des Jugendclubs in der Heimat erinnert, fühlt man sich vielleicht schneller zu Hause, akzeptiert und aufgenommen.</p>
<p style="text-align: left;">Letztendlich ist diese Entwicklung der Kneipenszene auf jeden Fall zu begrüßen, ist es doch so viel angenehmer, den Abend mit einem fröhlichen Publikum zu verbringen, das sich an spielerischem bis sportlichem Wettkampf freut und aufgesetzte Coolness oder hippes Szenegehabe völlig vermissen lässt. Ähnliches kann man auch bei Trash-Pop-Parties beobachten, wo öffentlich zu Musik getanzt wird, für die sich früher jeder geschämt hätte. In Zeiten von erhöhter Arbeits- und Perspektivlosigkeit, Zukunftsangst und oberflächlichen Social-Network-Freundschaften fühlen sich die Menschen vermutlich dort am wohlsten, wo sie sein können wie sie sind, Fassaden bröckeln lassen und sich in die unbeschwerte Zeit der Jugend zurückversetzt fühlen.</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Interesse geweckt?! <strong>Tischtennis in Berlin</strong>,</p>
<p style="text-align: center;">drinnen z.B. hier:</p>
<ul style="text-align: center;">
<li><a href="http://www.drpong.net/">Dr. Pong</a>, Eberswalder Str. 21, Prenzlauer Berg</li>
<li><a href="http://www.zimtundzunder.de">Zimt und Zunder</a>, Rigaer Str. 96, Friedrichshain</li>
<li><a href="http://www.myspace.com/bar_mokum_berlin">Mokum</a>, Danziger Str. 56, Prenzlauer Berg</li>
<li><a href="http://viewmorepics.myspace.com/index.cfm?fuseaction=viewImage&amp;friendID=192611905&amp;albumID=500867&amp;imageID=37639556">nbi</a>, Schönhauser Allee 36, Prenzlauer Berg</li>
</ul>
<p style="text-align: center;">und <a href="http://www.berlin-tischtennis.de/">draußen</a>!!!</p>

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		<title>Entspannen in Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 14:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum denn nur das anstrengende, laute Berliner Nachtleben mitnehmen? Die Hauptstadt bietet auch eine Reihe angenehmer, entspannter Seiten fernab vom Rummel in der Innenstadt. Auf in den Club der Visionäre! Ort Der Club der Visionäre liegt am Rande von Kreuzberg und direkt am Landwehrkanal. Ein altes Hausboot und Steganlagen, die seicht auf dem Wasser schwimmen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum denn nur das anstrengende, laute Berliner Nachtleben mitnehmen? Die Hauptstadt bietet auch eine Reihe angenehmer, entspannter Seiten fernab vom Rummel in der Innenstadt. Auf in den Club der Visionäre!</p>
<p><strong>Ort</strong></p>
<p>Der Club der Visionäre liegt am Rande von Kreuzberg und direkt am Landwehrkanal. Ein altes Hausboot und Steganlagen, die seicht auf dem Wasser schwimmen, geben dem Ort eine entspannte Atmosphäre. Die Leute sitzen auf den Floßanlagen, rauchen, trinken Bier, lachen lauthals, genießen den Sonnenschein und die Musik oder lassen einfach die Seele baumeln. Manch einer tanzt in den Innenräumen, einige essen frische Steinofenpizza und andere stehen an der Bar an. Die Stimmung hier ist meist gelassen und ungezwungen. Mitten aus der Spree wächst eine große Trauerweide, die ihre dünnen Äste auf die Steganlagen hängen lässt und aus dem Club eine exotische  Baranlage macht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://l.yimg.com/g/images/spaceball.gif"><img class="aligncenter" src="http://l.yimg.com/g/images/spaceball.gif" alt="" width="1" height="1" /></a><a href="http://l.yimg.com/g/images/spaceball.gif"><img class="aligncenter" src="http://l.yimg.com/g/images/spaceball.gif" alt="" width="1" height="1" /></a></p>
<p><strong>Musik und Publikum</strong></p>
<p>Neben vielen Spaniern und Engländern, trifft man hier ebenso viele &#8220;Individualisten&#8221; an. Sonntagmittag zur Afterhour denkt man sich dann im Stillen nur  &#8220;Menschen, Tiere, Sensationen&#8221;, alle sind ganz durcheinander, betrunken oder schon zu lange wach. Aber was solls, wir sind in Berlin und so ist das wohl bei jeder Veranstaltung.</p>
<p>Es ist auch keine Besonderheit mitten in der Woche Eva Padberg oder Daniel Brühl anzutreffen. Musikalisch gesehen gibt der Club der Visionäre so einiges her, nebenbei vertreten sind hier Ricardo Villalobos, Richie Hawtin und Tobi Neumann.</p>
<p><strong>Details</strong></p>
<p>Club der Visionäre</p>
<p>Am Flutgraben 2, 12435 Berlin</p>
<p>Öffnungszeiten:  Mo-Fr ab 16 Uhr, Samstag und Sonntag ab 12 und open end</p>
<p>Verkehrsanbindung: U1, U15 Schlesisches Tor und Bus 265</p>
<table style="height: 1513px;" border="0" cellpadding="0" width="800">
<tbody>
<tr>
<td style="font-size: 8pt; font-family: Arial; padding-top: 15px;" width="35%" height="309" valign="top"></td>
</tr>
</tbody>
</table>

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