Kneipensport im großen Stil
Letztendlich zählt jeder Punkt (Foto: Denis - Zimt und Zunder)
Einmal im Monat findet sich in einer kleinen Kneipe im Norden Friedrichshains schon am frühen Nachmittag eine ganze Menge Gäste ein. Zum Teil sind sie auffällig verkleidet, mit bunten Perücken oder auch im Blaumann. In Zweierteams warten die jungen Menschen darauf, dass sie ihre Startnummern erhalten. Viele haben sich schon lange Zeit im Voraus angemeldet, andere zahlen das Startgeld am Tag des Turniers. Manche sind zum ersten Mal dabei, die meisten scheinen sich jedoch (aus)zukennen. Einige eröffnen den Nachmittag mit einem Bier, andere bleiben (vorerst) bei Kaffee oder Apfelschorle. Alle sind gekommen, um sich “die Kiezkrone” zu sichern, den Wanderpokal, den das Team erhält, das sich in vier verschiedenen sportlichen Disziplinen am besten schlägt. Ab 14 Uhr beginnt das einstündige Warm-Up, bis der Startschuss zu den “ZuZ Open” erklingt.
Hinter dem Namen “Zimt und Zunder Open”, kurz “ZuZ Open”, verbirgt sich ein Kiezturnier, dass drei klassische Kneipensportarten vereint (Tischfußball, Tischtennis, Darts) und um eine weitere Disziplin erweitert, die eher untypisch ist in dieser Kategorie. Bei gutem Wetter wird im Park Kubb gespielt, mancherorts auch als “Wikingerschach” bekannt, bei Regen oder Schnee kommt es zur Indoor-Alternative: Boule im Miniformat. Beides ist sowohl ausgesprochen spaßig als auch überaus anspruchsvoll. Nicht wenige Turniere wurden erst durch diese vierte Disziplin entschieden. Read more »
Date: 25. Mai 2010