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	<title>Fiesta Berlin &#187; Kunst</title>
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		<title>Zu Besuch in Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 07:23:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Berlin ist vieles – Deutschlands Hauptstadt, die größte deutsche Stadt,  ein Zentrum für Kultur und Geschichte und mittlerweile auch eine der ganz Großen in Sachen Mode in Europas. Da ist es kein Wunder, dass es jährlich Millionen von Menschen aus aller Welt nach Berlin zieht. Besonders jetzt im Sommer, aber auch zu allen anderen Zeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin ist vieles – Deutschlands Hauptstadt, die größte deutsche Stadt,  ein Zentrum für Kultur und Geschichte und mittlerweile auch eine der ganz Großen in Sachen Mode in Europas. Da ist es kein Wunder, dass es jährlich Millionen von Menschen aus aller Welt <a href="http://flug.idealo.de/">nach Berlin</a> zieht.</p>
<p>Besonders jetzt im Sommer, aber auch zu allen anderen Zeiten im Jahr, kommen viele Touristen, um sich von Berlin verzaubern zu lassen. <span id="more-853"></span>Und das im wahrsten Sinne des Wortes. In dieser Stadt gibt es jede Menge zu entdecken. Da sind natürlich die allseits bekannten Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor, die Siegessäule, der Bundestag, Unter den Linden, Checkpoint Charlie, Alexanderplatz mit dem Fernsehturm und die East Side Gallery – um nur mal die wirklich bekanntesten zu nennen. Aber Berlin hat viel mehr zu bieten als das.</p>
<p>Wenn ihr einen Trip nach Berlin plant, besucht doch auch eine der vielen Museen und großen oder kleinen Ausstellungen der Stadt. Von Geschichte und klassischer Kunst bis hin zu moderner Kunst ist alles dabei. Oder ihr macht euch auf zum alten Tempelhofer Flughafen. Dieses riesengroße Freigelände eignet sich wunderbar für Spaziergänge, Fahrradtouren oder Picknicks. Wenn ihr es lieber etwas kleiner mit mehr Bäumen und Pflanzen wollte, dann besucht doch einen der vielen Berliner Parks wie den Tiergarten, den Schillerpark oder einen der vielen Volksparks. Auch ein Besuch am Wannsee lohnt sich.</p>
<p>Wer nach einem solchen Tag mit Sightseeing noch das Nachtleben Berlins ergründen will, findet auch hier zahlreiche Angebote. In Berlin-Mitte und im Prenzlauer Berg findet sich quasi ein Szenelokal am nächsten. Dazu kommen unzählige Angebote an Opern- und Theaterveranstaltungen, Kunst- und Literaturveranstaltungen, Konzerte und Varieté, Musicalshows, Partys und vieles mehr.</p>
<p>Berlin hat jede Menge zu bieten und ist in jedem Fall einen Besuch wert.</p>

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		<title>Jenseits von Gut und Böse.</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 11:06:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Einen wunderschönen guten Morgen euch allen. Heute starten wir mal nicht &#8216;Jenseits von Eden&#8217;, obwohl, eigentlich schon, aber irgendwie auch nicht… Wie dem auch sei: Gestern Abend war die Vernissage der &#8216;Beyond Good &#38; Evil&#8217; Ausstellung in der West Berlin Gallery. Ich war seit ein paar Monaten nicht mehr dort und als Erstes fiel mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen wunderschönen guten Morgen euch allen. Heute starten wir mal nicht &#8216;Jenseits von Eden&#8217;, obwohl, eigentlich schon, aber irgendwie auch nicht… Wie dem auch sei: Gestern Abend war die Vernissage der &#8216;Beyond Good &amp; Evil&#8217; Ausstellung in der West Berlin Gallery. Ich war seit ein paar Monaten nicht mehr dort und als Erstes fiel mir der neu eröffnete kleine Galerie-Raum auf. Und rauchen kann man jetzt auch. Schön. Sehr schön.</p>
<p>Aber die West Berlin Gallery ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Hipster, Studenten, Touristen und junge Eltern mit Kind geben sich hier mittlerweile die Klinke in die Hand. Die Getränkepreise befinden sich bei Vernissagen mittlerweile auf Mitte-Kneipen-Niveau und das Licht innerhalb der Ausstellungsräume kann mit einem Wort beschrieben werden: Gruselig. Also fragt ihr euch, warum stelle ich die West Berlin Gallery hier so explizit vor? Ganz einfach. Man merkt dieser Gallery ihre gute Beziehung zu den Künstlern förmlich physisch an. Obwohl die angestellten eher Esperanto sprechen und kein Deutsch fühlt man sich gut aufgehoben, nicht von Oben herab behandelt und vor Allem Anderen, ernst genommen. Genau diese Ausnahmeerscheinung innerhalb der Berliner Galerien-Szene macht die West Berlin Gallery zu etwas besonderem und deshalb empfehle ich sie auch immer wieder gerne weiter.</p>
<p>Aber zurück zum wesentlichen! Auf der &#8216;Beyond Good &amp; Evil&#8217; Vernissage ging es zum ersten Mal in diesem Jahr um Street-Art in der Hauptstadt. Sowohl deutsche Künstler wie  &#8217;Linda&#8217;s Ex, Alias und Mein lieber Prost&#8217; paarten ihre Werke an den schwarzen Wänden der Galerie den internationalen &#8216;Sp38, Giacomo Spazio, DTG/Mongomania und nicht zuletzt Alexander Clouchard Barbone. Interessante Materialmixe wie Ziegelsteine, Türen, Metall gewebtes Plastik wechseln sich mit Collagen, Photographien und Gemälden. So wird beim geneigten Betrachter weiter die Allumfassenheit von Street-Art im urbanen Raum deutlich. Die Preise der einzelnen Werke waren zwischen 20€ für ein limitiertes und signiertes Poster und dem obligatorischen &#8216;auf Anfrage&#8217; angesiedelt. Aber im großen und Ganzen gerechtfertigt und nachvollziehbar. Natürlich ist auch auf dieser Ausstellung nicht alles Gold, was glänzt, aber ich kann sie euch Allen nur ans Herz legen, falls ihr die Zeit erübrigen könnt.</p>
<p>BEYOND GOOD AND EVIL    4. Februar – 26th Februar 2011</p>

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		<title>Frida Kahlo in Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 14:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit dem vergangenen Freitag ist in Berlin eine neue Ausstellung zu sehen. Im Martin-Gropius-Bau in der Niederkirchnerstraße werden etwa 150 Werke der berühmten mexikanischen Malerin Frida Kahlo gezeigt. Die Sammlung umfasst Gemälde und Zeichnungen sowie seltene Fotographien, die das Leben Kahlos eindrucksvoll nachvollziehen. Zum ersten Mal ist Frida Kahlos Werk in dieser Form zu sehen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem vergangenen Freitag ist in Berlin eine neue Ausstellung zu sehen. Im Martin-Gropius-Bau in der Niederkirchnerstraße werden etwa 150 Werke der berühmten mexikanischen Malerin Frida Kahlo gezeigt. Die Sammlung umfasst Gemälde und Zeichnungen sowie seltene Fotographien, die das Leben Kahlos eindrucksvoll nachvollziehen. Zum ersten Mal ist Frida Kahlos Werk in dieser Form zu sehen, viele der Bilder waren noch nie vorher in  Europa ausgestellt. Die &#8220;Frida Kahlo &#8211; Retroperspektive&#8221; ist noch bis zum 9. August zu bewundern, täglich von 10:00 &#8211; 20:00 Uhr, der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8,00 Euro, für Schüler 5,00 Euro, Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt.</p>
<p>Die Gemälde begeistern durch ihre Farbigkeit, durch Details und (versteckte) Symbole. Über 60 der Bilder sind Selbstportraits. Die Kuratorin der Ausstellung, Helga Prignitz-Proda, spricht von Frida Kahlos großer Einsamkeit, die diese dazu bewog, sich selbst zu malen. Sie verschenkte die Gemälde an Freunde immer mit dem Hinweis &#8220;damit Du mich nicht vergisst&#8230;&#8221; Überhaupt sind die Werke Kahlos fast immer von deren großen physischen und psychischen Schmerzen geprägt. Sie verarbeitet Ihr(e) Leiden künstlerisch und ist auch deswegen zur Ikone geworden. Ihre schweren Depressionen und die chronischen Schmerzen, die sie seit einem Unfall mit 18 Jahren nicht mehr los wurde, spiegeln sich in den Bildnissen wider. Ihre Eheprobleme mit dem berühmten mexikanischen Maler Diego Rivera, dessen Untreue, aber auch ihre zahlreichen Affären mit Männern und Frauen, ihre politische Einstellung als Kommunistin, die Betonung ihrer indigenen Wurzeln sowie ihre Liebe zur traditionellen Kunst der Azteken und Maya prägen Frida Kahlos Werk. <span id="more-320"></span></p>
<p>Frida Kahlo wird 1907 in Coyoacán, Mexiko, als drittes Kind geboren, mit sechs Jahren erkrankt sie an Kinderlähmung, aufgrund derer ihr rechtes Bein leicht verkürzt bleibt. Mit 18 jahren erleidet Frida einen schweren Unfall: bei einem Busunglück bohrt sich eine Stahlstange durch ihr Becken, sie ist lange Zeit ans Bett gefesselt und muss einen Ganzkörpergips, bzw. ein Stahlkorsett tragen. In dieser Zeit entdeckt sie auch ihre große Leidenschaft für die Malerei. Überraschender Weise lernt sie wieder laufen, die starken Schmerzen wird sie jedoch niemals los werden.  1929 heiratet Frida Kahlo den fast doppelt so alten Maler und Kommunisten Diego Rivera, der ihr nicht treu sein kann. Frida Kahlo kann keine Kinder bekommen, eine Folge des Busunfalls. Sie erleidet mehrere Fehlgeburten und verarbeitet auch diesen Schmerz in ihren Bildern. Nach längeren Aufenthalten in New York und San Francisco kehrt Frida Kahlo nach Mexiko zurück. 1939 lässt Rivera sich von ihr scheiden, kurz darauf heiratet das Paar jedoch erneut. Fridas Leben ist geprägt von Depressionen, Alkohol und Affären, unter anderem mit dem russischen Revolutionär Leo Trotzki, dem sie und Rivera Unterschlupf in ihrem Haus gewähren. Die Schmerzen Kahlos werden im Laufe ihres Lebens immer schlimmer, in 19 Jahren wird sie 32 Mal operiert. Gegen Ende ihres viel zu kurzen Lebens kann sie die Schmerzen nur noch mit hochdosierten Morphinen ertragen. Kurz vor ihrem Tod, Frida Kahlo ist bereits auf einen Rollstuhl angewiesen und kann ihr Bett kaum verlassen, wird ihr rechter Fuß amputiert. Am 13. Juli 1954 stirbt Frida Kahlo an einer Lugenembolie, wobei ihr nahestehende Freunde auch einen Selbstmord nicht ausschließen.</p>
<p>Das Werk Frida Kahlos, bewegende Bilder einer starken, aber leidenden Frau, die sowohl von Sehnsüchten und Träume zeugen, als auch von der schockierenden Realität lebenslanger Schmerzen, ist sowohl zeitlos als auch ein historisches Zeugnis. Humor und Lebensfreude, Liebe und Leidenschaft, Verzweiflung und Schmerz, Hoffnung und Angst vereinen sich in farbenprächtigen Gemälden, die voller Symbole und Anspielungen sind und dabei die indigenen Wurzeln einer sowohl politisch fortschrittlichen als auch traditionell verankerten Malerin zeigen.</p>
<p>Mehr Informationen zur Ausstellung: <a href="http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/11_gropiusbau/mgb_04_programm/mgb_04_aktuelle_ausstellungen/mgb_04_ProgrammlisteDetailSeite_1_14081.php">Frida Kahlo &#8211; Retroperspektive</a></p>

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		<title>Moderne Zeiten in der Nationalgalerie</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 15:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit dem 12. März zeigt die Nationalgalerie Berlin im Mies van der Rohe-Bau Hauptwerke der Bildhauerkunst und modernen Malerei, der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Viele Highlights der Epoche von 1900 bis 1945 aus Expressionismus, Neuer Sachlichkeit, Surrealismus, Bauhaus und Dada sind zu bestaunen. In 18 Ausstellungsräumen können sich die Besucher faszinieren lassen und über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 12. März zeigt die Nationalgalerie Berlin im Mies van der Rohe-Bau Hauptwerke der Bildhauerkunst und modernen Malerei, der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Viele Highlights der Epoche von 1900 bis 1945 aus  Expressionismus, Neuer Sachlichkeit, Surrealismus, Bauhaus und  Dada sind zu bestaunen. In 18 Ausstellungsräumen können sich die Besucher faszinieren lassen und über die bewegte Zeitgeschichte informieren.</p>
<p>Darüber hinaus spiegelt die Ausstellung die bewegte (politische) Geschichte der Nationalgalerie wider, gezeigt werden bspw. die spezifischen Besonderheiten der Zeit des Kaiserreichs,  der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus, in der Bundesrepublik und DDR.</p>
<p>Der Gang durch die Ausstellung verläuft nicht streng chronologisch, sondern orientiert sich vielmehr an den bedeutenden zeitgeschichtlichen Geschehnissen. Das Verhältnis von Mensch und Maschine wird beeindruckend dargestellt,  ebenso ist die künstlerische Auseinandersetzung mit den Weltkriegen zu bewundern. Ernst-Ludwig Kirchner, Max  Beckmann und Rudolf Belling sind sogar einzelne Räume gewidmet, in denen das Werk des jeweiligen Künstlers intensiv erlebt werden kann.</p>
<p><span id="more-300"></span></p>
<p>In der Zeit des Nationalsozialismus wurden über 500 Werke moderner Kunst aus der Nationalgalerie verbannt. Die von den Nazis als &#8220;Entartete Kunst&#8221; bezeichneten Bilder vorwiegend jüdischer Künstler sind zum Teil als Reproduktionen in  Originalgröße zu sehen. Die Ausstellung  „Moderne Zeiten“ bietet somit auch die Möglichkeit zur Reflexion über  die jüngste Geschichte sowie über das Verhältnis von Kunst und Politik. <em>&#8220;In keiner anderen öffentlichen Sammlung  in Deutschland werden derartige Zusammenhänge aufgrund der Bestände so  anschaulich wie in der Nationalgalerie&#8221;</em>.</p>
<p>Ein weiterer Höhepunkt bildet der Ausstellungsraum, der sich ausschließlich der Gattung des Porträts widmet.  Eine größe Zahl der verschiedensten Porträts ist dort collageartig arrangiert und führt dem Besucher  den faszinierenden Variantenreichtum dieser Bildnisse vor.</p>
<p>Im Herbst nächsten Jahres soll die Sammlung noch um Werke erweitert werden, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden. Die Ausstellung &#8220;Moderne Zeiten&#8221;, die in Anlehnung an Charly Chaplins berühmten Film &#8220;Modern Times&#8221; benannt wurde, wird ihre Besucher dann noch umfangreicher über gelebte Geschichte informieren und mit ihren Kunstwerken faszinieren. Absolut sehenswert ist sie jedoch schon jetzt!</p>
<p><a href="http://www.baitwakil.de/sammlungen/details.php?lang=de&amp;objID=20&amp;n=1&amp;r=13&amp;s=6">www.neue-nationalgalerie.de</a></p>
<p>Neue Nationalgalerie, Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin</p>
<p><strong>Geöffnet:</strong> Di + Mi 10-18 Uhr, Do 10-22 Uhr, Fr 10-18  Uhr, Sa+So 11-18 Uhr</p>

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		<title>Künstlertreff &#8220;Tacheles&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 15:14:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwischen den neu-sanierten Gebäuden in der Oranienburger Straße in Berlin Mitte, fällt das abrissgefährdete Gebäude sofort ins Auge. Es passt nicht in das schicke Touristenviertel des neuen Berlins mit noblen Restaurants und sauberen Bürgerhäusern. Wenn man in den Hof oder in das Treppenhaus tritt, entdeckt man ein bunt-zusammengewürfeltes Sammelsurium von Kunst. Überall sind bunte Graffitis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Zwischen den neu-sanierten Gebäuden in der Oranienburger Straße in Berlin Mitte, fällt das abrissgefährdete Gebäude sofort ins Auge. Es passt nicht in das schicke Touristenviertel des neuen Berlins mit noblen Restaurants und sauberen Bürgerhäusern. Wenn man in den Hof oder in das Treppenhaus tritt, entdeckt man ein bunt-zusammengewürfeltes Sammelsurium von Kunst. Überall sind bunte Graffitis an den Wänden und der Müll stapelt sich. Man betritt ein eine  andere Welt. Niemand stört sich hier an der Unordnung, dem Geruch, dem Chaos.</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p><span id="more-117"></span></p>
<p style="text-align: left;">Es ist eine einzigartige Atmosphäre, denn es ist ein Zentrum für Berliner Künstler und Kunstinteressierte. In den oberen Räumen des Tacheles stellen Künstler ihre Arbeiten aus, sie malen, kommen mit den Besuchern ins Gespräch und bieten ihre Kunstwerke zum Verkauf an. Hier gibt es Aktfotografie, Ölgemälde, Kollagen, Prints, Plakate, Portäts oder auch Texte in Kombination mit darstellender Kunst. Wenn der Besucher von den Ausstellungen zu viel Input hat, dann geht er in die oberste Etage, genießt den Ausblick, setzt sich auf Couchs und trinkt etwas Kühles.</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">Oder er besucht das  Cafe-Zapata und kommt mit den Leuten in Kontakt, die die Besetzung 1990 noch live miterlebten. Hier kann man im Freien Kunst bestaunen: derzeit gibt es eine verrückte Zusammenstellung aus Metallskulpturen. Teils sind es riesige, nachgebildete Tiere aus großen miteinander verschweißten Metallteilen und teils feingliedrige, kunstvolle Skulpturen.</p>
<p style="text-align: left;">Jährlich besuchen etwa 400.000 Interessierte das Künstlerhaus, obwohl seit Jahren heftig gestritten wird, ob man das Haus sprengen, schließen oder zwangsräumen soll. Seit 1990 steht das Tacheles unter Denkmalschutz und darf nicht abgerissen werden. Trotzdem gibt es immer wieder finanzielle Engpässe oder interne Uneinigkeiten, denn Künstler sind bekanntlich schwierige Zeitgenossen: impulsiv, exzentrisch und sensibel.</p>
<p style="text-align: left;">Interessant ist die Geschichte des ungewöhnlichen Gebäudes, denn das kollektive Kunst- und Veranstaltungszentrum ist ein altes, abgebranntes Luxuskaufhaus, das in der DDR besetzt wurde und so in die Hände der Künstler kam. Später fanden Kino- und Theaterveranstaltungen statt.</p>
<p style="text-align: left;">Wer Interesse an zeitgenössischer Kunst hat, an interessanten Begegnungen, an einem Künstlerhaus mit kulturgeschichtlicher Vergangenheit- der sollte dem Tacheles einen Besuch abstatten. Hier findet ein internationaler Kulturaustausch statt, derzeit verstärkt zwischen Minsk und Berlin. Die Liste der Künstler ist lang und reicht von Japan, nach Amerika, den Iran und Chile. Derzeit sind folgende Künstler im Tacheles: Robert Förster, Astrid Hanka, Bruno Di Martino, nurSchrec!, Martin Reiter, Alexandr Rodin, Andrea Colitti uvm.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://1000gp.ovh.net/%7Emediamanx//kunstbildrohre/index.html"><span style="color: #ac5454;"><strong><br />
</strong></span></a><span style="color: #ac5454;"><strong> </strong></span></p>
<p style="text-align: left;">Kunsthaus Tacheles</p>
<p style="text-align: left;">Oranienburgerstraße 54-56a</p>
<p style="text-align: left;">10117 Berlin</p>
<pre style="text-align: left;"><a href="mailto:office@tacheles.de"></a></pre>

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