Dienstag, 7 of September of 2010

Tag » Open Air

Sommerzeit – Festivalzeit!

Festivalfeeling rockt! (Quelle: flickr.com, Foto: olexx)

Festivalfeeling rockt! (Quelle: flickr.com, Foto: olexx)

Festivalfeeling rockt! Freitagnachmittag nach der “Schicht“ hetzt man direkt los. Dann steht man stundenlang im Stau oder wartet auf übervolle Bus-Shuttles, nur um am Ende auf einem restlos überfüllten Campinggelände gefühlte 10 Kilometer von der Hauptbühne entfernt zwischen leeren Bierdosen und Kuhfladen sein löchriges Zelt aufzuschlagen. Natürlich kommt man zu spät zur Lieblingsband, die auf Freitag, 19:00 Uhr vorverlegt wurde. Im Laufe des weiteren Abends beginnt es normalerweise zu regnen. Oder die Dixies versinken im Schlamm obwohl es gar nicht geregnet hat! Am nächsten Tag stellt sich heraus, dass die Zeltnachbarn Satanisten sind, die nur aus Versehen beim Festival gelandet sind oder Teenager, die alles was laut und eklig ist, total lustig finden. Am Sonntag befindet man sich aufgrund des massiven Schlafentzugs außerhalb des eigenen Körpers und kann mit genügend Abstand kichernd verfolgen, was der stickende Typ, der genauso aussieht wie man selbst, den ganzen Tag treibt. Am Abend nach der letzten Band geht´s mit ordentlich Restalkohol nach Hause. Wer am folgenden Montag nicht frei hat, wird einen der anstrengendsten Arbeitstage des Jahres erleben.

Trotz all der gewöhnungsbedürftigen Umstände, oder vielleicht auch gerade wegen dieser, sind Festivals großartig. Das liegt natürlich auch an der fantastischen Möglichkeit, sich mehrere Lieblingsbands an einem Wochenende ansehen zu können und dabei so zu tun als gäb´s kein morgen. Weil immer mehr Leute das genauso empfinden, gibt es jedes Jahr mehr Festivals. Natürlich auch in Berlin. Ich habe mal ein paar für schöne in diesem Sommer rausgesucht rausgesucht. Read more »


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+++Leonard Cohen auf der Waldbühne+++

Wer glaubt, Leonard Cohen nicht zu kennen, täuscht sich ganz sicher. Möglicherweise ist nicht jedem sofort diese Legende der Musikgeschichte ein Begriff, ganz sicher aber kennt man seine Lieder, die Melodien und Texte. Häufig war es nämlich gar nicht Leonard Cohen selbst, der mit seinen Songs die größten Erfolge hatte. “First we take Manhattan” wurde erst in der Version von Joe Cocker richtig berühmt, ebenso “Hallelujah” gesungen von Künstlern wie Rufus Wainwright, Bon Jovi oder John Cale. Es gibt etliche solcher Beispiele.

Cohens bekannteste Lieder stammen fast ausnahmslos von seinem ersten Album, “Songs from Leonard Cohen”, das 1967 erstmals veröffentlicht wurde und als eines der einflussreichsten seiner Zeit gilt. Darauf finden sich u.a. “Suzanne”, “The Stranger Song”, “So long, Marianne”, “Sisters of Mercy” und “Winter Lady”.

Am Mittwoch, den 18. August 2010 macht Mr. Leonard Cohen im Rahmen seiner Welttournee Station in Berlin. Ab 18:30 Uhr gibt er ein Konzert auf der Waldbühne. Wer sich das nicht entgehen lassen will, sollte sich schnell um Tickets kümmern, bei Cohens Tour vor 2 Jahren waren alle Daten sofort ausverkauft. Karten gibt es ab ca. 70 Euro im Internet und allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Leonard Cohen wurde 1934 in Kanada, in der Nähe von Montreal, geboren. Schon mit 13 Jahren lernte er Gitarre spielen, dennoch blieb für ihn die Musik lange Zeit eher zweitrangig. Read more »


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